Willkommen

Willkommen bei der Christoph und Stephan Kaske Stiftung. Die Stiftung befasst sich mit der Förderung von zeitgenössischer Musik und Komposition im Gedenken an Stephan und Christoph Kaske. Jährlich wird ein Stiftungspreis verliehen, der herausragende Leistungen in diesem Bereich auszeichnet. Die Auswahl erfolgt durch ein Kuratorium.


Neuigkeiten
07.11.2016: Preisverleihung des Stiftungspreises 2016 an Georges Aperghis

Die Preisverleihung der Kaske Stiftung 2016 findet am am 7. November 2016 im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz statt.
Der diesjährige Preisträger ist Georges Aperghis. Die Preisverleihung ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Es spielen das Trio Coriolis (Heather Cotrell, Klaus Peter Werani, Hanno Simons) und Julia Mihály (Vokalsopran).

Klarenz Barlow präsentiert zwei Stücke der Computermusik, (Still Life und 13C2=Stephan), die über die vergangenen Jahre von Curtis Roads und Klarenz Barlow basierend auf den ursprünglichen Kompositionen Stephan Kaskes weiterentwickelt und zu den Stücken (Still Life und 13C2=Stephan) komponiert wurden.

Es sprechen Dr. Joachim Kaske (Begrüßung), Minas Borboudakis (Laudatio auf Georges Aperghis), Konstantia Gourzi (Preisverleihung), Georges Aperghis (Danksagung), und Klarenz Barlow (Präsentation und Erklärungen zu Still Life und 13C2=Stephan)


Stiftungszweck

Die Christoph und Stephan Kaske Stiftung ist eine gemeinnützige Münchner Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Musik und Kunst. Sie besteht seit 1988 und wird von einem Stiftungsrat und einem Stiftungsvorstand geführt.

Präambel
Im Gedenken an ihre beiden Söhne Christoph und Stephan und im Bestreben, deren Liebe zur Musik zu erhalten, errichteten Karlheinz und Christiane Kaske eine Stiftung zur Förderung der Musik und ihrer Weiterentwicklung.
Destinäre der Stiftung sollen vor allem hochbegabte, junge Musiker sein. Förderungswürdigkeit und Förderungsbedürftigkeit sollen bei der Vergabe von Preisen und Ausbildungsstipendien im Vordergrund stehen.
Auch besondere Projekte des Musiklebens, an denen Nachwuchskräfte mitwirken, können von der Stiftung gefördert werden.
Zweck der Stiftung
Die Stiftung dient der Förderung von Kunst und Kultur. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigste Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Vergabe von Förderungsmitteln in Form von Stipendien und Preisen an hochbegabte Musiker sowie die Unterstützung von künstlerischen Projekten verwirklicht. Die Stiftung kann ihre Mittel auch anderen steuerbegünstigten Körperschaften des bürgerlichen oder des öffentlichen Rechts zur Verfügung stellen, wenn diese damit Maßnahmen nach Satz 1 und 2 fördern.
Lebenslauf
Stephan Kaske (*1962 Deutschland, 1985 Spanien)
hat mit dem Studium der Musik in einem jungen Alter begonnen. Er studierte Klavier bei Prof. N. Taneda an der Hochschule für Musik in Karlsruhe (1971), schrieb seine ersten Kompositionen 1976 und studierte Klavier bei Prof. Ludwig Hoffmann an der Musikhochschule in München von 1978 bis 1981. Er studierte Musikwissenschaft, Komposition, Literatur und Philosophie in München und Darmstadt. Von 1982 bis 1984 nahm er Unterricht in Informatik an der TU Berlin und komponierte am Computer Music Studio in Salzburg. Im Sommer 1982 war er Mitglied der Gruppe Computer Sound Synthesis am MIT. Stephan Kaske war Gründungsmitglied und Vorstand von CAAIM (Computer Aided Arts Initiative Munich). Er gab unter anderem privat Klavier und Kompositionsunterricht. 1983 und 1984 kehrte er für einige Monate an das MIT zurück. Er arbeitete als Redakteur beim Computer Music Journal in München 1984–1985 und organisierte die KLANGAKTION, Konzert der Computermusik im Münchner Opernhaus im Oktober 1984. Er kam am 12. Juli 1985 bei einem Autounfall in Spanien ums Leben.

STIFTUNGSRAT

Dr. Joachim Kaske, Johannes Kaske, Dagmar Kaske, Christiane Kaske (Ehrenvorsitz)

Stiftungsvorstand

Ilona Ramstetter, Katharina Kaske

Stiftungsbeirat

Konstantia Gourzi, Minas Borboudakis, Theo Geissler, Andreas Kolb

: Sur Incises